Outdoor Training für Manager

coffee-icon-mini Outdoor Training meint nicht, wie man annehmen könnte, Sport im Freien, sondern Trainings innerhalb von Betriebswirtschaft oder Psychologie etc., die Verhaltensmodifikationen bei den Teilnehmern erreichen sollen.

Neue Verhaltensweisen sollen also antrainiert und so verinnerlicht werden, dass sie „in Fleisch und Blut übergehen“. Outdoor Training ist wichtig für Maneger und Führungskräfte und auch zum erfolgreichen Teambuilding.

Dabei gibt es mehrere Arten des Outdoor Trainings.

Als Residential werden die Veranstaltungen bezeichnet, wenn sie in unmittelbarer Umgebung der Unterkunft stattfinden. Es werden Aufgaben und Spiele durchgeführt, die mit wenig Ausstattung auskommen. Die Geräte, die dafür benötigt werden, sind fest installiert, ähnlich einem Kinderspielplatz. Oft sind es beispielsweise Seilgärten. Die Seminarteilnehmer werden zumeist in Gruppen aufgeteilt und gehen mit dieser von Station zu Station entlang des Parcours. Die Aufgabenstellung gibt es dort vom Seminarleiter und Trainer. Mitunter gibt es einen Zusammenhang in Form einer Geschichte, die die einzelnen Aufgaben verbindet. Diese Art des Trainings ist außerordentlich beliebt und wird oft durchgeführt.

Für Manager sind diese Trainingseinheiten nicht nur in fachlicher Hinsicht wichtig. Für diese Berufsgruppe geht es auch um Stressbewältigung, Mitarbeiterführung oder auch das Schlichten eines Streites, bevor dieser eskaliert. Zu Beginn kann der Trainer hier durchaus hilfreiche Tipps geben, die dann aber mehr und mehr durch die eigenen Aktionen der Mitglieder verdrängt werden sollten. Das Outdoor Training kann dabei einen hilfreichen Beitrag leisten, da es Extremsituationen schafft, wie sie unter Umständen in Problemsituationen auch im Alltag vorkommen können.

Eine andere Möglichkeit ist die Expedition.

Diese Maßnahmen sind fernab der Zivilisation. Meist wird eine Strecke vorgegeben, die vom Beginn zum Ziel führt und bewältigt werden muss. Die Gruppe muss hier zusammenhalten, um die natürlichen Gegebenheiten zu meistern oder zu überwinden, wie Flüsse oder die Bestimmung des richtigen Weges.
Außerdem gibt es noch das Survival-Training. Auch dieses ist zivilisationsfern und dabei werden sowohl Hilfsmittel als auch Proviant verboten. Dabei geht es dann nicht mehr nur um den richtigen Weg, sondern auch um die Nahrungsbeschaffung oder dass genügend Trinkwasser gefunden wird. Es müssen in der Wildnis Biwaks gebaut oder Unterkünfte geschaffen werden, um sich vor dem Wetter zu schützen.
Vor allem in Managerebenen haben die Trainingsmaßnahmen inzwischen einen festen Platz eingenommen und gehören fast ebenso zum Job wie die Berufsausbildung.

 

 

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Dezember 15th, 2013 by