Kaltschaummatratzen für Allergiker

Kaltschaummatratzen kann man mit Latexmatratzen vergleichen – sie haben jedoch ein geringeres Gewicht, haben einen offenporigen Kern und zeichnen sich durch eine sehr gute Luft-und Feuchtigkeitszirkulation aus. Die Kaltschaummatratze ist rein synthetisch hergestellt und ist vorzüglich für Allergiker mit einer Latex-Allergie geeignet.

Jeder Mensch hat eine andere Schlafweise, aus diesem Grund verhalten sich Matratzen unterschiedlich zu jedem Körper, der darauf schläft. Eine Kaltschaummatratze eigen sich für die individuelle Schlafweise ganz besonders, da sie besonders anpassungsfähig sind. Eine Kaltschaummatratze wird aus Polyurethan hergestellt – hochwertige Kaltschaummatratzen haben eine hohe Raumdichte, die Raumgewicht (RG) angegeben sein sollte. Die Liegeeigenschaften verbessern sich, je höher die Raumdichte der Kaltschaummatratze ist. Eine hohe Raumdichte sorgt auch dafür, dass sie eine längere Lebensdauer hat und so genannte „Liegekuhlen“ durch das Körpergewicht werden vermieden. Die Raumdichte hat allerdings nicht mit den Härtegraden zu tun, von denen es bei der Kaltschaummatratze in der Regel drei gibt.

Das Raumgewicht von Kaltschaummatratzen

Das Raumgewicht (RG) gibt an, wie viel Kilogramm Rohmaterial für einen Kubikmeter des Matratzenkerns aufgeschäumt wurden.

  • RG 20 bis 25: Niedrige Qualität und geringe Lebensdauer (1-2 Jahre)
  • RG 30 bis 35: Mittlere Qualität und mittlere Lebensdauer (etwa 3-6 Jahre)
  • RG über 40: Hochwertige Matratze, Lebensdauer 6-8 Jahre
  • RG über 50: Sehr hochwertig. Ideal für schwerere Personen, Lebensdauer 8-10 Jahre
  • RG über 60: Top-Qualität und sehr gute Haltbarkeit (über 10 Jahre)

Foto und Bezugsquelle: www.otto.de

Die Vorteile von Kaltschaummatratzen sind, dass sie sich den Körperkonturen sehr genau anpassen. Verändert man im Schlaf seine Liegeposition, wird das durch eine Kaltschaummatratze sofort abgefedert und der Körper wird in der neuen Lage sofort unterstützt. Zusätzlich sollte man beim Kauf einer Kaltschaummatratze darauf achten, dass sie entweder mit einem schwer entflammbaren Überzug oder einem feuerhemmenden Zusatzstoff hergestellt wurden – denn im „Normalzustand“ sind sie sehr leicht entzündbar.

Januar 10th, 2017 by