Bestattung – Arten der Bestattung

Irgendwann betrifft es uns alle. Deshalb ist es wichtig sich rechtzeitig Gedanken zu machen.
Wie wollen Sie einmal bestattet werden?

Bestattungsarten:

Das Erdgrab
ist wohl bekannteste Bestattungsart in Europa.
Erdgräber sind allerdings meist an katholische oder evangelische Friedhöfe gebunden.

Seebestattung
Seebestattungen sind nur an speziell dafür gekennzeichnet Orten möglich. Dazu wird die Urne mit der Asche der verstorbenen Person außerhalb der Drei-Meilen-Zone von einem Schiff aus im Meer versenkt.

Feuerbestattung
Wer kein eigenes Grab möchte, hat die Möglichkeit einer anonymen Beisetzung innerhalb einer Gemeinschaftsgrabanlage, oder einem Urnenhain ohne spezielle Kennzeichnung. Nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden ist teilweise auch das Verstreuen der Asche der verstorbenen Person möglich.

Die Diamantbestattung
setzt eine Kremierung (Einäscherung) des Verstorbenen voraus.
Kremationsasche besteht zu einem geringen Teil aus Kohlenstoff. Der Kohlenstoff liegt zum Großteil in Verbindungen vor. Aus den durchschnittlich ca. 2 Kg. Kremationsasche eines Menschen können laut Anbieterangaben auch mehrere Diamanten gefertigt werden. Da nicht die gesamte Asche zur Fertigung eines Diamanten benötigt wird, kann die verbleibende Asche auf herkömmliche Art beigesetzt werden. Alternativ dazu kann die Asche aber auch im Trennungsverfahren komplett in den gasförmigen Zustand gebracht und in die Luft entlassen werden. Durch ein spezielles Trennungsverfahren wird der Kohlenstoff aus der Asche gelöst und in einem weiteren Schritt werden die natürlichen Entstehungsbedingungen von Diamanten simuliert. Unter enorm hohem Druck von 50000 bis 60000 Bar und einer Temperatur von 1500 bis 1700 Grad beginnt sich das Karbon zu verflüssigen und seine Struktur (d. h. den atomaren Aufbau) zu verändern. Über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen beginnen aus dem ursprünglichen „hexagonalen“ Karbon „oktogonale“ Diamant-Kristalle – im wahrsten Sinn des Wortes – „zu wachsen“. Je nach Fertigungsverfahren müssen dem Kohlenstoff Zusätze beigemischt werden. Dies trifft jedoch nicht auf alle Hersteller zu. Durch einen entsprechenden Schliff entsteht dann ein Erinnerungsdiamant, aus Teilen der sterblichen Überreste des geliebten Verstorbenen. Dabei sind verschiedene Schliffarten möglich.

Ob tatsächlich in Kremationsasche genügend Kohlenstoff für die Herstellung von Diamanten verbleibt, wird von einigen Chemikern bezweifelt. Fakt ist, dass in 1 Karat – dies entspricht bereits einem vergleichsweise großen Diamant – nur 0,2g Kohlenstoff enthalten sind. Daher ist es einfacher und kostengünstiger vor der Bestattung etwas Haar vom Verstorbenen abzunehmen. Ein Haarbüschel enthält genügend Kohlenstoff, um einen Diamanten herzustellen.



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